Am Montag fange ich an!

Wie Sie es schaffen Ihre Vorsätze endlich wirklich umzusetzen

Erinnern Sie sich noch daran, was Sie sich für das neue Jahr vorgenommen hatten? Wollten Sie vielleicht mit dem Rauchen aufhören, ein paar Kilos abnehmen, mehr Sport treiben,  oder im Alltag einfach etwas gelassener und selbstbewusster sein? Mit viel Elan und dem echten Wunsch den Vorsatz umzusetzen haben Sie sich vielleicht bereits Sportschuhe gekauft, Diätbücher verschlungen, Nikotinpflaster aufgeklebt und spannende Ratgeberbücher ausgewählt. Und da stehen sie nun: originalverpackte Adidas, das Profimodell, man hat es ja schließlich ernst gemeint, Bücher mit spannenden Rezepten oder „Wie-lerne-ich-gelassener-zu-sein?“ Tipps. Eigentlich wollten Sie mit Ihrem Vorhaben sofort anfangen. Aber bisher ist noch nichts ernsthaftes passiert. Doch, eines schon! An jedem Sonntag sagen Sie sich und anderen den berühmten Satz: „Am Montag fange ich an.“

 

Sicher, diesen Satz können Sie sich 52mal im Jahr sagen! Doch wäre es nicht schön, endlich mit viel Freude und Motivaton altbewährte Routinen ein für alle mal zu überwinden?

 

 

Zunächst sollten wir uns fragen: Was sind Veränderungen überhaupt? Wenn sich etwas ändert, wird es von einem Ist-Zustand in einen Soll-Zustand versetzt. So wird aus einem trockenen Maiskorn nach wenigen Sekunden in der Mikrowelle ein fluffiges Popcorn-stück. Es hat sich sowohl in Farbe, Geschmack, als auch Konsistenz geändert. Nun gehen leider nicht alle Veränderungen so schnell von statten, auch nicht durch eine Mikrowellenbeschleunigung.

Auch unser Gehirn verändert sich täglich, willentlich, bewusst, gezielt oder manchmal auch völlig autonom. Neuronen werden neu miteinander verknüpft, alte Verbindungen aufgelöst, je intensiver wir wahrnehmen und leidenschaftlicher wir tagtäglich lernen, desto dynamischer die Veränderungen.

Veränderungen sind folglich Bestandteil des Lebens und eine Grund-voraussetzung für das alltägliche Lernen und Sammeln von Erfahrungen.

 

Und hier wären wir schon bei einem nächsten wichtigen Schritt: Im Gegensatz zum Maiskorn, den blühenden Bäumen im Frühling oder auch unserem natürlichen Alterungsprozess, deren Veränderungen alle verschiedenen natürlichen Faktoren ausgesetzt sind, haben Veränderungen, die wir uns selbst vornehmen einen Nachteil, ähm Entschuldigung, ich meine natürlich Vorteil: wir haben es selbst in der Hand. Oder vielmehr in unserem Gehirn!

 

Das gemeine daran ist: Unser Gehirn liebt es am Gewohnten und Altbewährten festzuhalten. Eine neuro-biologisch eingefahrene Routine vermittelt uns das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, endogene Opioide werden ausgeschüttet und belohnen uns mit einem guten Gefühl. Dagegen ist dann auch häufig das schlechte Gewissen, also das Wissen um die Vorteile und den Nutzen der Veränderung sowie um den Nachteil der bestehenden Ist-Situation machtlos. Die Lösung aus diesem Dilemma? Wir machen uns die Belohnungsfreude unseres Gehirns einfach zum Nutzen!

 

Hier geht es weiter zu den Tipps >>>

 

 



© COPYRIGHT 2013 BY DR. SVEN SEBASTIAN | INTEGRATIVES NEUROCOACHING, BERLIN